Wohnquartier Ohe-Höfe
Hannover 2017 - 3. Rang

Info

Mehrfachbeauftragung Fassadenentwürfe

Das Konzept des städtebaulichen Wettbewerbes von Hähnig Gemmeke Architekten nimmt mit dem siebengeschossigen Gebäude der neuen Wohnbebauung Bezug auf die beiden vorhandenen Hochpunkte des Capitol´s und des EON-Gebäudes und bildet ein verbindendes Dreieck in der von unterschiedlichen Grenzen geprägten städtebaulichen Situation Otto-Brenner-Allee, Humboldtstraße mit Stadtbahn sowie die Ihme an der Grenze zwischen Calenberger-Neustadt und Linden. Das Gebäude soll sich an dem Verkehrsknotenpunkt, in der Sichtachse der Humboldstraße kraftvoll, ruhig und selbstverständlich in dem sehr urbanen Kontext behaupten und eine eigene, starke Präsenz und Identität im Stadtraum entwickeln. Mit unserem Fassadenentwurf nehmen wir den städtebaulichen Bezug auf das Gebäude des Capitol gestalterisch auf und bilden einen Brückenschlag über die Ihme nach Linden. Das vorgegebene Fassadenmaterial Ziegel schafft eine gute Voraussetzung für die Einbindung des Quartiers in den Kontext hochwertiger Ziegelbauten. Das Gebäude soll nicht wie ein glatter Stein dastehen „an dem alles abperlt“ sondern durch seine ruhig gegliederte Ziegelfassade mit Tiefe und Struktur einen visuellen Halt geben. Die Strenge der vertikalen Wandpfeiler wird auf unterschiedlichen Ebenen überlagert mit horizontalen und vertikalen Elementen, durch die die Fassade eine eigene „wohnliche“ Textur und Tiefe entwickelt.

Bauherr: Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH)